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  Pflege u. Betreuung
Leitbild

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Wir betrachten jeden Menschen als eine Körper–Seele–Geist Einheit, die als solches in einer ständigen Wechselbeziehung mit sich und mit ihrer Umwelt steht.

Das menschliche Dasein wird von den Beziehungen zur eigenen Person, zur sozialen Umwelt, zur natürlichen bwz. materiell- räumlichen Umwelt und zum Übersinnlichen geprägt. Das Ganze ist nicht die Summe, sondern das Zusammenwirken – die Einheit – der Teile.

Die einzelnen Elemente des “Systems” Mensch können lediglich zum Zwecke des besseren Verstehens ihrer Beschaffenheit getrennt voneinander betrachtet werden. Ansonsten sind sie stets als mit dem Ganzen in Wechselbeziehung stehende Elemente der Einheit zu sehen.
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Die individuelle Lebensgeschichte “schreibt” nicht nur das Leben, sondern auch das persönliche Erleben. Um einen Menschen als ganzheitliches Wesen kennen zu lernen, bedarf es sowohl der Information über die sozialen Beziehungen und die Ereignisse in seinem Leben als auch über das persönliche Erleben und den Umgang damit. So wollen wir versuchen, den anderen zu verstehen, d.h. sein individuelles Denken und Erleben kennen zu lernen und uns darin einzufühlen.

Als ganzheitlich und einzigartiges Wesen hat jeder Mensch individuell ausgerichtete Bedürfnisse; in den Aktivitäten seines täglichen Lebens orientiert er sich an der zufriedenstellenden Erfüllung dieser Bedürfnisse. Der Mensch legt fest, was er für sein Wohlbefinden benötigt und auf welche Weise er seinen Bedürfnissen nachkommen möchte.

Pflegerische Betreuung wird erst notwendig, wenn die Selbstverantwortung oder Selbstversorgung Defizite aufweist. Je nach Art und Ausmaß dieser Einbußen gestaltet sich die Betreuung und Pflege.
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Absicht unserer Betreuung ist primär die Hilfe zur Selbsthilfe, die Aktivierung der gesunden Anteile der Ganzheit zur Wiederherstellung bzw. Erhaltung von Wohlbefinden und Gesundheit. Auch wenn dies nicht immer möglich sein sollte, sind Selbstbestimmung und größtmögliche Lebenszufriedenheit des Menschen Ziel unserer Pflege.

Sorge für den anderen tragen, setzt Sorge für sich selbst tragen voraus. Wir verstehen hier unter Sorge nicht die Art von Sorge, dass es einem gut gehe, der Mensch sich nicht überfordere und dabei womöglich Schaden erleiden würde, sondern Sorge tragen für das eigene Wesen, die eigene Entwicklung. So etwa das Pflegen von eigenen Interesse und Fähigkeiten, das Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse, aber auch zu bemerken, was schwer fällt, was ärgert, wo die eigenen Grenzen sind.

Jeder Mensch ist in seiner Individualität einzigartig und deshalb für uns unendlich wertvoll. Dieses gilt für unser gegenüber als auch für uns selbst.



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